Höringhausen/Freienhagen. Wie verbringen die Tiere die warmen Sommertage im Nationalpark? Die Tigerenten aus dem Kindergarten Panama und die Vorschulkinder aus Freienhagen trafen sich am 08.06.26 mit Rangerin Renee in Bringhausen, um dieser Frage nachzugehen. Wenn Menschen warm wird, beginnen sie zu schwitzen – der Körper wird dadurch abgekühlt. Viele suchen die Abkühlung im Pool oder auch im Freibad. Doch die Tiere haben andere Strategien: Unter dem Blätterdach der Buchen ist es merkbar kühler als auf dem Schotterweg, auf dem ungehindert die Sonne scheinen kann. Die Bäume sind ein natürlicher Schattenspender – für Tiere, Menschen und auch Pflanzen. Einige Tiere – so wie Felis, die Wildkatze – haben jetzt ein Sommerfell. Auch eine Regenpfütze zum Trinken oder Baden wird dankbar angenommen.
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Aber es gibt auch Sonnenanbeter unter den Tieren: Als „Kaltblüter“ braucht die Schlingnatter die warmen Sonnenstrahlen, um so richtig munter zu werden. Dies konnten die Kinder in einer Traumreise nachfühlen. Mit ihrer Zunge riecht sie, ob Beute in der Nähe ist. Bei einem Bewegungsspiel wurden viele kleine Mäuse von einer immer länger werdenden Schlingnatter gefangen. Bei einem weiteren Spiel war der Gehörsinn gefragt: Man lauschte mucksmäuschenstill den Geräuschen des Waldes und jeder malte sich eine „Geräuschelandkarte“. Wie es sich anfühlt, wie eine Wildkatze durch den Nationalpark zu schleichen, erfuhren die Besucher, indem sie den Pfad zum Frühstücksplatz barfuß zurücklegten. Sie spürten Laub, Wurzeln, Moos, Zapfen und Stöckchen unter den Fußsohlen. Wieder am Treffpunkt angekommen, durften man ausgestattet mit Becherlupen und Käschern auf der Warzenbeißerwiese auf Entdeckungstour gehen. Da die kleinen Grashüpfer eine enorme Sprungkraft haben und schnell wieder weg sind, war es gar nicht so einfach, welche zu fangen um sie genauer anschauen zu können. Zum Schluss wurden alle Tierchen wieder freigelassen und damit endete der letzte, spannender Vormittag mit Rangerin Renee./od

